Folgendes, und zwar in einem Komentar der Kieler Nachrichten vom 25. März:
“Die ´Trave´ verkaufen? Kein neuer Vorschlag. Man kann die unvermeidlichen Reflexe schon jetzt vorhersagen.”
Das ist ja kein Wunder, wenn sie unvermeidlich sind, nicht wahr, Frau Zastrow?
Verzeihung, VON Zastrow.
Weiter im Text:
“Doch das Modell von Peter Sünnewold hat es verdient, genauer unter die Lupe genommen zu werden – bevor es in der Luft zerrissen und in die Tonne getreten wird.”
So, das ist also auch unvermeidlich. Aber warum soll man es dann erst unter die Lupe nehmen?
Aus reinem Forscherinteresse?
“Es klingt zwar kompliziert, die städtische Grundstücksgesellschaft aufzumotzen …”
Nee, klingt nich kompliziert, klingt unheimlich beknackt.
“Und es ist zu streiten darüber, ob die `Trave´ überhaupt verkauft werden soll. Doch – und das ist bitter genug – es ist der allerste Vorschlag aus der 50 Köpfe zählenden Bürgerschaft, der sich effizient mit der Lübecker Haushaltssanierung beschäftigt. Jenseits von ein paar tausend Euro.”
Da immerhin hat sie wohl recht.
Allerdings haben sich die Lübecker Nachrichten mit Feuereifer daran beteiligt, den Verschuldungsteufel an die Wand zu malen. Auch das natürlich ein Mittel des Sozialabbaus.
Artikel kommentieren »