Die CDU Lübeck geht mal wieder so richtig rechtspopulistisch zur Sache:
Weil die Stadt sparen muß, nimmt die CDU die Volkshochschule aufs Korn.
Dann pickt man sich natürlich einen Beispielkurs wie “Flamenco für Männer” heraus und gibt sich empört: Dafür dürfe man den Steuerzahler nicht zur Kasse bitten.
Das ist eine Vorgehensweise, die jener ähnelt, mittels derer Bedürftige als Sozialschmarotzer diffamiert werden.
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Das tut er in den Lübecker Nachrichten vom 19. Dezember, wo ein Kommentar von ihm abgedruckt ist.
Schauen wir doch einfach mal rein:
“Schuld an der brisanten Lage in den Palästinensergebieten haben viele. Zunächst die Palästinenser, unfähig zum Dialog untereinander und mit Israel. Israel wiederum heizt die Situation immer wieder durch willkürliche Militäraktionen an.”
Da haben wir es mal wieder: Durchaus begründetet Einsätze werden zur Quelle des Übels.
Die Palästinenser einerseits, Israel andererseits.
Aber nur Israel wird mit einem Feindseligkeit hervorrufenden Wort wie “anheizen” bedacht.
Und das, obwohl wir es hier mitr einem zivilisierten Land zu tun haben, das nichts tut, als sein Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch zu nehmen.
Wenn wir der Prognose von Innensenator Geißler glauben dürfen, dann wird Lübeck im Jahre 2020 nur noch 207000 Einwohner haben.
Und das sollen wir für ein Warnzeichen halten?
Lübeck schrumpft doch schon seit den Neunzigern kontinuierlich, und wenn stört das?
Den Lübecker Nachrichten vom 20. Dezember zufolge werden die Basketballer der LT (Regionalliga 2) Lynx genannt.
Wie ist das möglich?
Lynx bedeutet Luchs.
Luchse bedeutet lynxes.
Warum sollte sich eine Mannschaft EINEM Luchs vergleichen?
Einem ideellen Gesamtluchs etwa?
Ich bin da jetzt ein wenig irritiert.Vielleicht haben die LN einfach nur Unsinn geschrieben.
Hoffentlich weiß jemand von Euch Rat.
Diese Überschrift hat gleich zwei Fehler, denn erstens ist die Frau selbst dort nicht zu sehen, zumal sie, wie manche von Euch wissen werden, nicht mehr unter den Lebenden weilt.
Und zweitens hieß die Dame nicht Knöf (das ist das niederdeutsche Wort für Kraft), sondern Knef. Was erwartet uns nun aber am angegebenen Ort?
Ein Musical über die sogenannte oder auch Diva, die immer so vulgär wirkte und deren Stimme rote Rosen versteinern konnte.
Darstellerin Franziska Ball ist jedenfalls viel hübscher als der Gegenstand ihrer Darstellung.
Übrigens fasziniert Frau Knef sonderbarerweise immer noch und immer wieder.
Ich kenne zum Beispiel zwei Frauen mit an sich verläßlichem Geschmack, die mich dann aber doch mal mit diesen demonstrativ-abgeklärt-desillusionierten Chanson-Trivialitäten der Frau belästigten, die immer noch die Knef grenannt wird (als müsse sie jeder kennen).
Ich jedenfalls wäre froh, wenn sie bald in Vergessenheit geriete.
Der Lübecker Stadtverkehr und ver.di sind endlich übereingekommen. Worüber im einzelnen, kann uns ja egal sein.
Hauptsache ist, daß ein Streik vermieden werden konnte. Durch einen Streik in diesem Bereich wären natürlich viele aufgeschmissen.
Es ist einfach, sich mit Ärzten, Bauarbeitern usw. zu solidarisieren – aber wie verhält sich die Bevölkerung im Falle eines ÖPNV-Streiks?
Da wäre vermutlich das Ende der Solidarität erreicht. Dennoch – wenn die Forderungen triftig wären, würde ich auch mal eine Woche durchhalten und mich solidarisieren.
Freiwillig wahrscheinlich nicht ohne weiteres. Der Vertrag soll jedenfalls aufgelöst werden – erst dann, so die VfB-Verantwortlichen, sei finanziell die Möglichkeit gegeben, einen neuen Angreifer zu verpflichten.
Wenn aber Springer von der “Personalie Lindemann” spricht, dann wirkt das schon reichlich verachtend.
Das läßt uns daran zweifeln, daß veim VfB in angemessener Weise mit Menschen umgegangen wird.
Seit zwei Wochen ist es so: Es darf gerutscht werden (über eine Eisrutsche), und es darf eisgelaufen werden. Und natürlich gibt es auch Eissskulpturen zu betrachten. Der Andrang ist vermutlich größer, als es der Fall wäre, wenn tatsächlich Winter herrschte. Wenn man sich nicht an spätsommerlichen oder herbstlichen Temperaturen erfreuen könnte bzw. darunter leiden müßte.
Der Winter wird mehr und mehr zu etwas, das importiert werden muß.
Und weiße Weihnachten gibt es bald nur noch aus der Schneemaschine.
Die Gerüste sind weg, und die Marienkirche erstrahlt in ihrem alten Glanz – und nun kann man auch wieder aus der Nähe sehen, was das für eine imposante Erscheinung ist.
8,7 Millionen Euro hat die Sanierung laut Lübecker Nachrichten gekostet.
Und hätte die Stadt an dieser Stelle gespart, so wäre das tatsächlich am falschen Ende geschehen.
Aber es war nicht nur die Stadt, die hier Geld in die Erinnerung investierte (und in die Schönheit), sondern es waren auch private Spender..
Na ja, ich wäre auch gern dabei gewesen, aber ich habs grad nich so dicke.
Er hat schon einen komischen Namen, dieser Hanno Hannes, seines Zeichens Journalist, der für die Lübecker Nachrichten tätig ist.
Und was schreibt er so?
In den LN vom 9. November in einem Kommentar unter der Überschrift “Probleme zugeben” folgendes:
“Es ist ein ungeheurer Fehlgriff, ein Rückfall in die finsteren Zeiten der Rohrstock-Pädagogik, den sich eine Lehrerin der Lauenburger Weingarten-Grundschule geleistet hat, als sie einem Achtjährigen mit Filzstift das Wort “Bücher” ins Gesicht schrieb. Da gibt es nichts zu beschönigen. Und das macht zum Glück auch niemand. Dennoch hat auch diese Lehrerin eine zweite Chance verdient. Es ist billig, jetzt nach ihrem Rauswurf zu rufen. Sie hat sich entschuldigt und soll laut Schulrätin erfahren und engagiert sein.”
Da haut ja nun so gut wie gar nichts hin.
Wenn da niemand etwas beschönigt, dann ist es nicht nötig zu sagen, daß es da nichts zu beschönigen gebe.
Warum schreibt Hannes das also?
Um die eine oder andere Zeile zu gewinnen.
Und dann: Liegt nicht schon darin eine Beschönigung, daß Hannes behauptet, die Frau habe eine zweite Chance verdient?
Als Argument dafür nennt er den Umstand, daß die Lehrerin erfahren sei.
Eben das aber ist im Gegenteil ein Argument, sie zu entfernen. Denn da sie erfahren ist, kann man ihr Verhalten ja nicht mit mangelnder Streßbewältigung infolge von Unerfahrenheit erklären.
Wer sich durch die sanierte Marienkirche führen läßt, der kann sich nicht nur an den Schönheiten dieser Kirche erfreuen, sondern auch an den erhellenden Kommentaren der Kirchenführerin Ilse-Marie Spitzer. Und schließlich auch an der Erscheinung Frau Spitzers selbst: Sie ist eine außerordentlich liebenswürdige Frau und eine liebliche Gestalt.
Da kann man fast schon vergessen, daß man eigentlich gekommen ist, um die Kirche zu bewundern.
In den Lübecker Nachrichten vom 10. Dezember schreibt ein Olaf Bartsch einen Kommentar über die Positionierung der Bundesregierung zur Frage eines EU-Beitritts der Türkei.
Darin heißt es:
“Für Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt der neuerliche Konflikt um die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ziemlich ungelegen. Kurz vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eskaliert der Streit, wie hält es denn Europa mit dem Nachbarn am Bosporus.”
Das soll ein Satz sein.
Bartsch weiter:
“Schon morgen wollen die EU-Außenminister beraten, ob ein Teil der Beitrittsverhandlungen wegen der ungelösten Zypern-Frage ausgesetzt wird.”
Die Zypern-Frage!
Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die so unsensibel sind, daß sie eine solche Formulierung verwenden.
In der NS-Zeit sprach man in Deutschland von der “Judenfrage”, die einer “Endlösung” zugeführt werden sollte.
Jeder weiß heute, was das bedeutet.
Und dennoch verwendet Bartsch eine entsprechende Formulierung, als wäre sie wertneutral.
Es ist nicht zu fassen.
Es ist schon bemerkenswert, daß in Lübeck vor drei Wochen ganze 2500 Realschüler gegen die geplante Regionalschule protestierten.
Die älteren dieser Schüler wird es ja gar nicht mehr betreffen.
Und was die Jüngeren angeht:
Wie kommt es, daß die auf einmal so hoch poloitisiert sind, obwohl die meisten in dem Alter sich normalerweise gar nicht für derlei interessieren.?
“Aber doch wohl, wenn es sie selbst angeht”, höre ich da den einen oder anderen Leser murmeln.
Das mag sein, aber es ist zu berücksichtigen, daß den meisten Schülern des betreffenden Alters einfach die Urteilskraft fehlt.
Wie kommen sie also zu ihrer Meineung?
Nun, es werden ihnen da wohl die Eltern und die Lehrer auf die Sprünge geholfen haben.
Es gab ja durchaus Ärger wegen dieser Brücke.
Nun steht sie also seit über zwei Wochen.
Einige werden sagen, sie sei nicht schön.
Andere werden erwidern, sie sei eben rein funktional.
Beide haben recht.
Schauen wir doch mal auf Seite 27 der Lübecker Nachrichten vom 10. Dezember nach. Dort finden wir einen Artikel, einen Kommentar, man kann auch sagen, ein Geleitwort, kurz ein Wort zum Sonntag von keinem Geringeren als Propst Franz Mecklenfeld, ja sogar von Propst Franz Mecklenfeld selbst.
Da fange ich gleich mal an zu zitieren:
“Sie sitzen zu Hause oder im Cafe am Frühstückstisch? Sie sind unterwegs? Sie sind Patient oder Besucherin in einer Klinik?”
Denn krank werden ja die Männer, die von ihren Frauen erst umsorgt und dann überlebt werden.
Mecklenfeld weiter:
“Wo immer Sie diese Zeilen lesen: Zunächst wünsche ich Ihnen von Herzen einen gesegneten 2. Adventssonntag.
Der ganze Advent, die Wochen vor Weihnachten, sind eine Zeit der Sehnsucht – nicht die Zeit der Erfüllung. `In der Sehnsucht bin ich groß`, schreibt der Dichter Peter Handke.”
Der diese Bezeichnung ebensowenig verdient wie Mecklenfeld.
Dieser fährt fort:
“Der Advent mit seinen Gottesdiensten, Liedern, Gebeten und Lesungen aus der Heiligen Schrift hält die Sehnsucht wach als eine ganz entscheidend wichtige, lebensnotwendige Kraft des Menschen.”
Ganz entscheidend wichtig?
Warum nicht “entscheidend”?
“Ganz” und “wichtig” ändern hier nichts an der Bedeutung.
“Die Sehnsucht nach Leben, nach Zukunft, nach Frieden …”
Oh nein, da hören wir doch lieber mit dem Zitieren auf.
Es ist eben das Übliche.
In den Lübecker Nachrichten vom 11. Dezember steht ein Kommentar von einem Michael Berger unter der Überschrift “Arm und reich”.
Ich zitiere:
“Die Stadt Lübeck ist einerseits arm wie eine Kirchenmaus, wenn man ihre Finanzen bilanziert. Doch sie ist reich wie der Vatikan, wenn man ihre Kunstschätze taxiert. Das Bewerten der Bestände wird demnächst auch von den Museen verlangt. Mit der Einführung der so genannten doppelten Buchführung wird ab 2009 jeder Besitz mit einem – virtuellen – Preisschild versehen, und man muss kein Prophet sein, daß dieser Vorgang Begehrlichkeiten wecken wird.”
Wie es weitergeht, läßt sich denken. Berger vermutet, daß einige der Auffassung sein werden, man sollte manche Kunstschätze veräußern, um Geld für anderes zu haben.
Und er wendet sich entschieden gegen diese Auffassung, und zwar mit der Begründung, daß Kunst für alle zugänglich sein müsse.
Nun, das ist doch endlich mal ein brauchbarer Kommentar in den Lübecker Nachrichten.
Würde Berger mir aber zustimmen, wenn ich sagen würde, dieser Kommentar sei kapitalismuskritisch?
Das würde er vermutlich nicht.
Aber es ist doch durchaus ein Mißstand, daß es viele Menschen gibt, die sich Eigentümer und Sammler von Gemälden nennen und die es einer kunstinteressierten Öffentlichkeit schwer oder gar unmöglich machen, sie zu betrachten.
Und eben dagegen wendet sich Berger in seinem Kommnetar.
Dazu habe ich eine durchaus andere Meinung als ein Kai Dordowsky, dessen Kommentar dazu man am 13. Dezember in den Lübecker Nachrichten lesen konnte.
Ich zitiere:
“Lübeck wagt ein Experiment – die plebiszitäre Stadtplanung. Bürger, Anwohner, Geschäftsleute und Eigentümer sollen mitreden, wenn die Innenstadt umgebaut wird.”
Geschäftsleute haben immer ein entscheidendes Wort. Außerdem bestehen plebiszitäre Elemente nicht im Mitreden, sondern im Abstimmen.
Der Kommentator weiter:
“So etwas hat es in der altehrwürdigen Hansestadt noch nicht gegeben. Bürgerbeteiligung ist durchaus nicht neu. Die sieht aber üblicherweise so aus: Die Verwaltung lädt ein, um die Bürger über ihre Vorhaben zu informieren (…)
Bei der Erweiterung der Fußgängerzone sollen die Hanseaten mitreden, bevor die Experten sich über Möblierung, Aufenthaltsqualität und Pflasterung ausgelassen haben.”
Die Bürger reden mit, die Experten lassen sich aus.
Woher die Expertenfeinlickeit?
Aber nein, es ist keine wirkliche Feindschaft, es ist nur Populismus.
Da ich kein Populist bin, verttrete ich die Auffassung, daß Lübeck so wie es jetzt ist am schönsten ist.
Punkt.
Was ist überhaupt mit der vielzitierten Armut Lübecks?
Wäre nicht auch die Argument gegen die Erweiterung?
Elena Eglitis von der SG Lübeck ist eine der großen Schwimm-Hoffnungenin diesem Land, wie sich jüngst bei den Landesmeisterschaften zeigte.
Und es muß gesagt sein, daß sie nicht nur eine Schwimmerin für gute Zeiten ist.
Sondern sie ist auch eine hervorragende Stilistin – wie einst Franziska van Almsick, die sich ja schon stilistisch von ihrer Konkurrenz abheben konnte.
Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen stilistischem Niveau und Erfolg – aber leider gibt es ja immer wieder auch weibliche Kraftprotze, die bessere Stilistinnen abhängen.
“Die sind alle gedopt”, werden jetzt einige sagen.
Na, wir wollen mal nicht übertreiben.
Nicht alle kräftig gebauten Frauen trifft dieser Verdacht zurecht.
Und bei der schlanken, ja geradezu fragil wirkenden Elena würde man ohnehin nicht auf diese Idee kommen.
Hochsympathisch ist die hübsche Lübeckerin übrigens obendrein.
Ex-St. Paulianer Bernd Hollerbach ist zweifellos einer der sympathischsten Trainer im Lande.
Und er führt die Mannschaft bedächtig, ruhig, aber stets zielbewußt.
Meiner Auffassung nach könnte sich der VfB keinen besseren Trainer wünschen.
Sollte der Aufstieg gelingen, ist er Hollerbach zu verdanken.
Lübeck fühlt sich seit langem mit dem HSV verbunden. Gründe dafür sind natürlich die Nähe und der fußballerische Mißerfolg Lübecks.
Na gut, der VfB hat die Chance, aufzusteigen, aber erinnert sich noch jemand an die Zeit, als der VfB in der Verbandsliga spielte, dort zwar erfolgreich war, aber dann regelmäßig bei dem Versuch scheiterte, in die Oberliga aufzusteigen, weil man sich erstmal gegen norddeutsche Verbandsligisten aus anderen Bundesländern hätte durchsetzen müssen? In jenen bitteren Jahren, in denen der VfB-Bus über die Dörfer rumpeln mußte, haben sich viele von ihrem Heimatverein ab- und dem HSV zugewandt.
So kommt es auch, daß die Lübecker Nachrichten besonders ausführlich über den HSV berichten und auch kommentierend am Geschehen beim derzeit wankenden hanseatischen Fußballgiganten teilnehmen.
So am 13. Dezember auf Seite 20 (Kommentar von Jürgen Rönnau):
“Es hat wohl nicht gereicht, dass sich der ruhmreiche Hamburger SV zuletzt sportlich in Deutschland und Europa lächerlich gemacht hat. Was man bisher vor allem aus Schalke kannte, ist also auch in Hamburg möglich: Eine Jahreshauptversammlung wird zur Karnevalsveranstaltung. Die johlenden Mitglieder, der rat- und hilfesuchende Vorstand, ein überforderter Aufsichtsrat – dazu die erwähnten Darbietungen auf dem Fußballplatz: Der HSV 2006 bietet ein jämmerliches Bild.”
Tja, man nimmt Anteil.
Und man ist kritisch.
Aber was man da schreibt, ist einfach nicht sinnvoll.
Sinngemäß steht da nämlich (verkürzt, aber nicht verfälscht), daß der HSV nicht nur schlecht gespielt habe, sondern auch, wie erwähnt, schlecht gespielt habe.
Und ist das wirklich der “HSV 2006″?
Vergißt man bei den LN so schnell?
Schließlich hat sich der HSV in der ersten Hälfte des jahres 2006 für die Champions League-Qualifikation qualifiziert.
Und zu Saisonbeginn diese Qualifikation erfolgreich bestanden.
Kritik darf sein, aber dabei sollte man doch die Fakten zur Kenntnis nehmen.
In einem Kommentar der Lübecker Nachrichten vom 15. Dezember schreibt ein Jens Ehlers:
“Bundeskanzlerin Merkel hat ihre internationalen Auftritte beeindruckend absolviert. Eben erst im Amt, legte sie vor einem Jahr auf einem EU-Gipfel in Brüssel in einem zerstrittenen Männerhaufen ein meisterhaftes Solo hin.”
Das soll ihr erstmal jemand nachmachen: in einem Haufen ein Solo wohin auch immer zu legen.
Ehlers weiter:
” Kein Wunder also, wenn von Merkel im kommenden Halbjahr als Repräsentantin der Gemeinschaft der dann 27 Länder einiges erwartet wird.”
Es ist offenbar nur der Kommentator, der von Merkel einiges erwartet. Von anderen hörte ich derlei nie über die garstige Repräsentante.
Der Bunte Kreis der Uniklinik, dessen Aufgabe in sozialmedizinischer Nachsorge besteht, hat eine prominente Schirmherrin:
Die bekannte Profi-Tänzerin Heide Simonis, die mit ein wenig mehr Glück immer noch Ministerpräsidentin Schleswig-Holsteins wäre.
Diese hatte die Teilnahme an einer adventlichen Veranstaltung des Kreises jüngst zugesagt, zog es dann aber doch vor, fernzubleiben.
Was halten wir denn von einer solchen Schirmherrin?
Eine Schirmherrin ist doch wohl dazu da, die betreffende Organisation zu beschirmen, wie der Name sagt.
Auf eine Schirmherrin, die im entscheidenden Moment abwesend ist, kann man gut und gern verzichten.
Am Montag wurden die ersten Planungen für die Umgestaltung des Vorplatzes des Lübecker Bahnhofs von der Bauverwaltung vorgestellt. Der momentane Parkplatzbereich vor dem Bahnhof soll einer Fußgängerzone und der Außengastronomie weichen. Geplant ist auch, dass es keine Straße mehr vor dem Platz geben wird. Sogar die Taxis müssen auf den Platz vor der Bundespolizei ausweichen. Fahrräder werden in Zukunft direkt an den Gleisen einen überdachten Platz haben.
Mit nur noch zehn “Kiss & Rail” – Parkbuchten die direkt an der Fahrbahn sind stößt die Bauverwaltung auf Kritik der Lübecker.
Der sanierte Bahnhof wird allerdings direkt mit dem Schütt-Parkhaus verbunden sein.
Quelle: hl-live.de
In Bad Oldesloe kam es in der letzten Nacht zu einem schrecklichen Vorfall. Eine betrunkene Mutter ging mit ihrer vier Monate alten Tochter im Kinderwagen mitten auf die Strae spazieren. Die Frau fing an zu schreien und zu treten, als die Polizisten sie versuchten davon abzuhalten. Als die Beamten die 40 jhrige mit auf die Wache nahmen um dort ihre Personalien aufzunehmen versuchte die immer noch tobende Frau einen der Polizisten in den Arm zu beien. Das Kind wurde von dem Ehemann der Frau abgeholt, wurde erst heute Morgen entlassen.
Quelle: ln-online.de
1996 begannen die Restaurationen an Lbecks grter Kirche, der St. Marien Kirche. Heute, elf Jahre spter ist die letzte Gerststange weg und die Kirche endlich fertig gestellt. Geplant waren damals sechs Bauabschnitte die in sieben Jahren fertiggestellt werden sollten. Dalmals wurden die Sanierungskosten auf 5,5 Millionen Euro geschtzt. Leider stellte man schnell fest, dass die Kirche strker beschdigt war als angenommen. Es entstanden Gesamtkosten in Hhe von 8,7 Millionen Euro. Um die Lbecker Stiftung nicht nach weiterem Geld zu fragen wurden die Einwohner Lbecks zu Spenden aufgerufen, dabei kam rund eine Million Euro zusammen, die die fertigstellung der Kirche sicherte.


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