Kaczynski heißt er, der polnische Staatspräsident, und sollte er sich je in Lübeck blicken lassen und sogar noch offiziell empfangen werden, dann ist es Zeit, die Massen zu mobilisieren.
Nein, eigentlich ist jetzt schon die Zeit dazu, wie der Stricker im Flensburg-Blog beweist:
http://flensburg-blog.de/23.11.2006/kaczynski-in-flensburg-niemals/
Der wiederum bezieht sich auf einen Artikel aus dem Hamburg-Blog.
Und was für Hamburg und Flensburg gilt, das sollte auch für Lübeck gelten.
Ein solcher Präsident darf hier nicht bekatzbuckelt und bedienert werden.
Wenn er sich mal privat hier blicken läßt, dann sollte man ihn nicht gleich rauswerfen.
Damit wäre der Bogen überspannt.
Lübeck hatte auch immer gute Beziehungen in den ganzen Ostseeraum, also auch zu Polen.
Die sollte man nicht aufs Spiel setzen.
Es ist also eine Gratwanderung.
Wenn man also dem polnischen Staatspräsidenten nichts als Verachtung entgegenbringt, dann muß man zugleich klar machen, daß diese Verachtung nicht dem ganzen polnischen Volk gilt.
Vielmehr haben wir ja großen Respekt vor dem polnischen Volk, vor allem vor seinem Kampf gegen das System vor einem Vierteljahrhundert.
Aber jetzt wünsche ich mir fast die alten Verhältnisse zurück, den guten alten kalten Krieg, in dem immerhin so barbarische politische Positionen wie die Kaczynskis an der Spitze eines Staatswesens unmöglich waren.

