Lübeck-Blog: Das Weblog von Lübeckern für Lübecker

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Mi
30
Aug '06

HSV Hamburg gewinnt Supercup – und Lübeck feiert?

Vor ein paar Tagen gewann der HSV Hamburg den Handball-Supercup – jene Mannschaft, die aus der hervorgegangen ist, die einst der Stolz Bad Schwartaus war, gewann mit 39:35 gegen den THW Kiel.
Und was machen jetzt die Schwartauer und die Lübecker?
Läßt uns das kalt?
Oder feiern wir mit?
Ich habe jedenfalls nicht gefeiert aus diesem Anlaß.
Zu mies war denn doch die Weise, wie die Mannschaft dem VfL Bad Schwartau abspenstig gemacht wurde.

Mi
23
Aug '06

VfB immer nur 1:0

Oder dann doch mal 0:1.
Wie jüngst bei den HSV-Talenten.
Realistisch btrachtet, ist Hollerbachs Mannschaft aber doch eine von fünf Mannschaften, die das Zeug zum Aufstieg haben.

Mo
21
Aug '06

Zonenrandgebietskörperschaft Lübeck

Bis vor 16 Jahren gehörte Lübeck zum Zonenrandgebiet.
Da war es schon lange her, daß die Deutsche Demokratische Republik die SBZ, die Sowjetisch Besetzte Zone gewesen war.
Auch galt es als unfein, von der DDR als Zone oder Ostzone zu sprechen.
Das taten nur Menschen der Unterschicht.

Und nun hält Euch kein Stacheldraht, kein Dum-Dum-Geschoß (schreibt man das so?) mehr die Mecklenburger vom Hals.

War doch nur ein Scherz.

Schon wieder die Sache mit den Blaualgen

Ende letzter Woche wurde das Baden in Travemünde mal wieder verboten.
Wegen der Blaualgen, die zu Erbrechen und flottem Friedrich führen können.
Übrigens:
Heißt es nicht eher:
VOR Travemünde?
Es geht hier schließlich nicht um ein Schwimmbad, das inmitten des Trockenen liegt, sondern um ein Nebenmeer des Atlantik, die Ostsee, genauer: die Lübecker Bucht.
Gehört auch der Gewässerstreifen vor der Küste zu Lübeck?
Das wohl kaum.
Also muß man tatsächlich VOR Travemünde sagen.
Oder rede ich jetzt Unsinn?
In dem Fall:
Stellt bitte einen Kommentar ein!
Kritik ist hier immer willkommen.

Aber zurück zur Sache:
Wenn man schon meint, man müsse verbieten, man könne es also nicht bei Empfehlungen und Ratschlägen belassen, dann sollte man doch wenigstens mal konsequent sein, oder nicht?
Dieses beständige Vor und Zurück, Ja und Nein, geht den Lübeckern, mich eingeschlossen, langsam auf die Nüsse.
Und außerdem:
Warum lassen Land und Bund die Stadt Lübeck mit diesem Problem allein?
Was macht Carstensen?
Mal wieder nichts!
Und da die Polizei offenbar überfordert ist:
Warum setzen Jung und Merkel nicht die Bundeswehr ein?
Die Natur kämpft schließlich mit international geächteten B-Waffen gegen die Bevölkerung unserer schönen Stadt.
Und wenn es Sondereinheiten zur Terrorbekämpfung gibt, dann wird die Bundeswehr doch wohl auch Spezialtruppen für solche Fälle haben.
Warum ist das nicht einmal öffentlich angedacht worden?
Weil damit der Wehretat überstrapaziert würde?
Das ist doch lachhaft.
Für mich ist das ein schlagender Beweis dafür, daß man sich als Verantwortlicher einer Kommune und als Bürger nicht auf die Bundesregierung verlassen kann.
Und auch auf die Medien nicht.
Die Lübecker Nachrichten belassen es in solchen Fällen bei relativ kurzen Meldungen.
Wie soll denn eine über Lübeck hinausgehende Öffentlichkeit für den B-Waffen-Belagerungszustand, in dem sich unsere Stadt befindet, sensibilisieren, wenn dieser Zustand noch nicht einmal in den lokalen Medien skandalisiert wird?!
Startet Bürgerinitiativen, Lübecker!
Wehrt Euch gegen den Terror der Meere!
Schlagt die Natur, wo Ihr sie trefft!
Schon auch präventiv.
Ist doch wahr!

Do
17
Aug '06

“Heimliche Untermieter”

So nennt sich eine Ausstellung im Museum für Natur und Umwelt (Musterbahn 8 ), die noch das ganze Jahr über (und ein wenig darüber hinaus) zu sehen sein wird.
Es geht zum Beispiel um Bewohner unserer Kopfkissen, die Milben.
Aber will man sie denn so stark vergrößert sehen?
Freuen wir uns doch darüber, daß wir ihrer normalerweise nicht angesichtig werden müssen und daß sie unschädlich sind.

Mo
7
Aug '06

Stadt verbietet Baden

Gestern verbot die Stadt in Gestalt der zuständigen Behörde (welche ist das überhaupt) das Baden in Travemünde.
Wegen zu hoher Blaualgenkonzentration.
Natürlich ist das Verbot nicht befristet.
Man weiß eben nicht, wann sich die Situation bessern wird.
Und selbstredend geht es um die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung.
Insofern verantwortungsvoll, das Ganze.
Aber:
Wie sieht es mit der Mündigkeit der Bürger aus?
Sollte man nicht, um dieser gerecht zu werden, das
Verbot
durch eine
Warnung
ersetzen?
Und welche Konsequenzen hat ein solches Verbot (außer der nun einmal warnenden Wirkung)?
Wird da tatsächlich jemand, der sich von den Blaualgen einen Durchfall holen will, um sich demnächst halbwegs guten Gewissens krankmelden zu können, mit einem Bußgeld belegt?
Unabhängig von seiner Motivation natürlich)
Und wird er im Wiederholungsfall in Polizeigewahrsam genommen?
Das doch wohl kaum.
Wenn das so ist, dann ist das, was Verbot genannt wird, doch nichts als eine Warnung.

Ab nach Finnland!

Gestern um 16.00 Uhr stach die Finnstar in See, und damit ist die Meeresverbindungs-Situation zwischen Deutschland und Finnland erheblich verbessert.
Ab Herbst soll die Fahrt ab Travemünde dann nur noch 27 Stunden dauern. Zur Zeit sind es noch 36.
Lübeck sieht seine Situation im Vergleich zu Rostock erheblich verbessert.
Man sieht:
Es handelt sich hier um einen Kleinkrieg der Kommunen, den Ole von Beust vermutlich, wie es seine Art ist, als unhanseatisch bezeichnen würde.
Sicher, beide Städte sind Hansestädte, aber man tue doch nicht so, als wäre zur gloriosen Zeit der Hanse alles eitel Sonnenschein in den Beziehungen der Städte jenes Bundes gewesen.
Außerdem, ob unhanseatisch oder nicht:
Rostock muß ausgestochen werden.
Ein für allemal.
Wie, das wäre zu rüde?
Aber ich versuche doch nur, mich den Bedingungen des freien Marktes und der Globalisierung in meinem Denken, Wünschen und Sehnen anzupassen.
Ist das denn nicht recht?