Tja, Herrschaften, die Jahrhunderte werden kürzer.
Schon wieder eine Jahrhundertflut.
Nur gut, daß Lübeck davon verschont bleibt.
Denn sonst käme Peter Harry Carstensen hierher und würde sich als Retter aufspielen sowie den weisen, aber volksverbundenen, seebärigen Landesvater mimen.
Das wollen wir doch ganz entschieden nicht, wenn es auch selbst in Lübeck Menschen gibt, die ihm mit ihrer Stimme zur Macht verholfen haben.
Daß das ein großer Fehler war, möge das folgende Beispiel zeigen.
In einem Interview des NDR wurde Carstensen vor der letzten Landtagswahl auf sein schlechtes Verhältnis zum verwitterten FDP-Dressman Kubicki , der ihn auf das übelste verspottet hatte, sowie auf die Aussichten einer schwarzgelben Koalition hin angesprochen.
In diesem Kontext sagte Carstensen über Kubicki und sich:
“Ich bin derjenige, der die Leute zusammenholen kann, und er ist derjenige, der die Ideen für die zusammengeholten Leute bringen kann.”
Nun laßt Euch das mal auf der Zunge zergehen:
Schleswig-Holstein hat einen Ministerpräsidenten, der öffentlich eingesteht, daß er keine Ideen hat.
Das ist doch hochinteressant.
Aber unsere schlafmützenbewehrten Medien haben es selbstredend versäumt, das in irgendeiner Weise zu exponieren.
Wer übrigens meiner Auffassung widerspricht, derzufolge die schöne Stadt Lübeck und ihre Bewohner eine um Klassen bessere Tageszeitung verdienen als die LN, der möge sich hier per Kommentar-Funktion melden.
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Do
13
Apr '06
Do
6
Apr '06
Wieviel in Lübeck gehört eigentlich schon zum Welt-Kulturerbe?
Ich bin da jetzt nicht genau orientiert.
Aber ich habe einen Vorschlag:
Man kann doch gleich die ganze Stadt – vielleicht mit Ausnahme einiger unschöner Randbezike – zum WKU erklären.
Schließlich ist Lübeck eine der bedeutendsten Städte des Spätmittelalters.
Und wunderschön ist es heute noch.
Nur daß Lübeck die Mann-Stadt ist, das kann man als Argument nicht gelten lassen.
Die Manns sind ganz furchtbar überschätzt.


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