New York Gospel Stars im Kolosseum

Foto: Lars Berndt Events

Am 29. Dezember um 20.00 Uhr treten die New York Gospel Stars im Lübecker Kolloseum auf.  Tourstart war am 16. Dezember. Die Sänger und Sängerinnen aus New York bereisen nebst der Hansestadt insgesamt 80 Städte während ihrer Tournee in 2012/13 . Unter der musikalischen Leitung von Craig treten finden sich in der musikalischen Gospel-Gruppe unter anderem der Publikumsliebling Achmed Wallace (ausgebildeter Tenor) und Stimmwunder Matia Celeste Washington, die weltweit auftritt.

Wer gern Gast im Kolosseum sein möchte und die New York Gospel Stars live erleben möchte, hat noch bis zum 22.12.2012 die Chance 1 x 2 Karten zu gewinnen. Alle Informationen zur Verlosung gibt es auf der Plattform Orte im Norden.

Küchenhaus Lübeck feiert 1. Geburtstag

Am 25. August 2012 feiert das Küchenhaus Lübeck in der Osterweide 2 sein einjähriges Jubiläum. Auf zwei Etagen werden seitdem täglich Beratungsgespräche rund um den Küchenkauf geführt und individuelle Küchen geplant.Team Küchenhaus Lübeck

Geschäftsführer Dirk Jahnholz: „Wir sind jeden Tag mit Freude dabei. Das merken auch unsere Kunden, die das wohnliche Ambiente sehr angenehm finden. Das Wichtigste: Wir nehmen uns viel Zeit für die Planung einer Küche und gehen auf alle Aspekte ein.“

In einem Jahr ist das Team rund um das Küchenhaus Lübeck gewachsen und hatte schon kurz nach der Eröffnung im Jahr 2011 am bundesweiten „Tag der Küche“ teilgenommen. Mit Kochaktionen und Vorführungen wird das Küchenhaus Lübeck auch in diesem Jahr wieder den „Tag der Küche“ am 8. September feiern.

Auch nach dem einjährigen Bestehen des Lübecker Küchenstudios wird es nicht langweilig in St. Jürgen. Kunden und Interessierte können das Küchenhaus Lübeck vom 21. bis 23. September zusätzlich auf den Designtagen Lübeck besuchen. Erstmalig ist das Küchenhaus als Aussteller an allen drei Tagen dort präsent.

Küchenhaus Lübeck GmbH & Co. KG
Dirk Jahnholz
Osterweide 2

0451-61 91 48 83
23562 Lübeck

info@kuechenhaus-luebeck.de

www.kuechenhaus-luebeck.de

 

Offener Brief an Ministerin Spoorendonk

An die Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein

Sehr geehrte Frau Ministerin Spoorendonk,

Ihre Stellungnahme zur künftigen Kulturpolitik des Landes Schleswig-Holstein veranlasst mich, auf eine ungelöste  Frage aufmerksam zu machen.  Es geht um das 2007 geschlossene Lübecker Völkerkundemuseum.  Die Hansestadt Lübeck erklärt, ihr fehlten die Mittel, es wieder zu öffnen. Nicht nur Lübeck besitzt kostbare Objekte, auch das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Gottorf und die Universität Kiel. Ich plädiere dafür, alle im Lande von staatlichen Institutionen betreuten völkerkundlichen Sammlungen in einem Landesmuseum zusammenzufassen. Es sollte  seinen  Sitz in Lübeck haben. Über die rechtliche Ausgestaltung müsste diskutiert werden. Es böte sich z.B. die Möglichkeit, mit einer public-private partnership weitere Akteure  ins Boot zu holen. Ich denke da unter anderem an die Lübecker Possehl-Stiftung und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung, die 1934 die Sammlung der Hansestadt Lübeck übertragen hat.  Ist das Land im Boot, lassen sich EU-Mittel einwerben. Schaut man sich an, wo das Land Kultureinrichtungen in unserem Land unterhält, fällt auf, dass so gut wie alle sich im Gebiet nördlich des Kanals befinden. Es ist an der Zeit, dass sich die Landesregierung auch im Süden engagiert!

Diskriminierung engagierter Bürger

Mehr als tausend Lübecker setzen sich dafür ein, die Lübecker Kulturlandschaft zu retten. Sie wehren sich gegen die geplante Schließung von Museen und den Verkauf von Objekten der Völkerkundesammlung. LNs Frau für die Lokalpolitik, Josephine von Zastrow,  bezeichnet diese engagierten Mitbürger in ihrem Kommentar vom 28. Juli ( Erster Platz für Bürgerschaft“) wegwerfend als „Lobbyisten“.  Für Frau von Zastrow gehören diese Lübecker nicht zum Volk. Anders ist nicht zu verstehen, dass sie schreibt,  Politiker  dürften dabei nicht vergessen, dass es dabei nicht um Volkes Stimme gehe. Sie vergisst dabei völlig, dass unser Staat ohne bürgerschaftliches  Engagement schon lange nicht mehr handlungsfähig wäre und  die Lübecker Kulturlandschaft  ohne die Lübecker Bürgern getragenen Stiftungen eine Wüste.  Mit ihrem Kommentar beleidigt von Zastrow  nicht nur die zahlreichen Verbände und Vereine, die  die ohne finanzielles Eigeninteresse Zeit und  Geld für das Allgemeinwohl aufwenden. Sie  beleidigt auch diejenigen, die sich im Bürgerforum und an anderer Stelle gegen die Schließung von Museen und den Verkauf der Völkerkundesammlung ausgesprochen haben.

Küchenhaus Lübeck begeht bundesweiten 
„Tag der Küche“

Zum zwölften Male wird am Samstag, 10. September 2011, der „Tag der Küche“ deutschlandweit stattfinden. Rund 2.000 Küchenfachhändler beteiligen sich in diesem Jahr an der großen Küchenshow.  Auch das neu eröffnete Küchenhaus Lübeck zeigt seine schönsten und innovativsten Küchen. Mit einem bunten Programm aus Produktvorführungen, Aktionen für Groß und Klein, Showkochen in der Kochschule und Gewinnspiel lädt das Küchenstudio ein. Im Mittelpunkt steht die individuelle Beratung bei neuen Küchenplanungen, aber auch die Aufwertung älterer Kücheneinrichtungen.

Tag der Küche 2011

Am „Tag der Küche“ erwartet die Besucher viel Aufklärung in Sachen Energieverbrauch aber auch die Gelegenheit, sich die innovativen Trends in der Küchengestaltung anzusehen. Die AMK, die den „Tag der Küche“ ins Leben gerufen hat, ist ein Zusammenschluss von namhaften Küchenmöbel-, Elektrogeräte- und Fachsortimentherstellern und ihrem angeschlossenen Küchenfachhandel.

Über Küchenhaus Lübeck
Küchenhaus Lübeck versteht sich als zentrales Küchenhaus mit dem Blick für individuelle Bedürfnisse und einer Full-Service-Beratung. Von exklusiv, traditionell bis klassisch, modern werden im Küchenhaus Lübeck auf 400qm Ausstellungsküchen unter einem Dach präsentiert. Getreu dem Küchenhaus Lübeck Konzept runden kulinarische Veranstaltungen und Kochkurse der sowie Aktionen das Shopping-Erlebnis beim Küchenkauf ab.
www.kuechenhaus-luebeck.de 


Ein neues Küchenhaus für Lübeck entsteht

P R E S S E M I T T E I L U N G

Hier wird gebaut!
Ein neues Küchenhaus für Lübeck entsteht

Die Umbauarbeiten zu Lübecks neuem Küchenhaus haben begonnen. Die offizielle Schlüsselübergabe für die neue Anlaufstelle beim Küchenkauf in St. Jürgen ist erfolgt. Das Industrieobjekt in der Osterweide erhält nun nach mehr als vier Jahren Leerstand Aussen -wie auch Innen- einen modernen Look. In weniger als 90 Tagen beheimatet das Gebäude eine ausgesuchte Küchenausstellung sowie eine Kochschule.

Eröffnung im Sommer 2011 geplant
Das Küchenhaus Lübeck in der Osterweide hat mehr als 400qm Verkaufsfläche. Mit der Eröffnung des Küchenhauses entsteht für die Region Lübeck, Lauenburg und auch angrenzende Regionen wie der Kreis Stormarn ein Zentrum für Küchenkultur. Mit namhaften Herstellern will das Unternehmen Kunden mit dem Blick für das gewisse Etwas ansprechen, aber auch individuelle Wünsche realisieren.

Individuelle Küchen – nicht nur für Lübeck und Ratzeburg
„Wir verstehen uns als sinnvolle Ergänzung des bestehenden Angebots“, erklärt Geschäftsführer Dirk Jahnholz. „Jetzt arbeiten regionale Handwerksbetriebe auf vollen Hochtouren – hinter den Kulissen ist die Eröffnungswoche im August bereits in Planung.“

Über Küchenhaus Lübeck
Küchenhaus Lübeck versteht sich als zentrales Küchenhaus mit dem Blick für individuelle Bedürfnisse und einer Full-Service-Beratung. Als zentraler Ansprechpartner bei der Küchenplanung arbeitet das Küchenhaus mit regionalen Handwerksbetrieben zusammen. Von exklusiv, traditionell bis klassisch, modern werden im Küchenhaus Lübeck auf über 400qm Ausstellungsküchen unter einem Dach präsentiert. Getreu dem Küchenhaus Lübeck Konzept runden kulinarische Veranstaltungen, Kochkurse und Aktionen das Shopping-Erlebnis beim Küchenkauf ab. Weitere  Informationen unter: www.kuechenhaus-luebeck.de

Pressekontakt:
Küchenhaus Lübeck GmbH & Co. KG
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Geschäftsführer
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Ja gehen Diebe denn nicht in Rente?

Am vergangenen Dienstag wurde in dem Zeitraum von 12.00 – 13.20 Uhr wurden in der Tiefgarage des Rathauses in Lübeck zwei Autos aufgebrochen. Gestohlen wurden ein Handy und ein mobiles Navigationsgerät. Auf gleiche Weise wurde auch die Scheibe der Beifahrertür eines Volkswagen eingeworfen, der auf einer anderen Parkfläche abgestellt war. Auch hier wurde ein mobiles Navigationssystem mitgenommen. Nun frage die Polizei; Wem sind am vergangenen Dienstag innerhalb des Tatzeitraumes verdächtige Gestalten in der Tiefgarage des Rathauses aufgefallen? Hinweise erbittet das zuständige Kriminalkommissariat. Am gleichen Dienstag gegen 14.00 Uhr, beobachteten zwei Polizeibeamte einen 80 (in Worten achtzig) jährigen Rentner auf der Brückstraße, der eine Antenne von einem geparkten Auto abschraubte und an sein eigenes Auto wieder anschraubte. Als er daraufhin angesprochen wurde, behauptete der aktive Senior zunächst, dass beides seine Autos seien. Eine Überprüfung hielt dem allerdings nicht stand. Alter schützt vor Torheit nicht.

Osterbasteln im Museum

Kinder im Alter zwischen sieben und elf Lenzen können am kommenden Donnerstag, 25. März 2010, im Kulturforum Burgkloster Ostergeschenke für die Eltern oder Großeltern basteln: Im Rahmen der musealen Ausstellung „Rainer Erhard Teubert – Holzschnitt“ wird eine Museumspädagogin die kleinen Besucherinnen und Besucher mit der Technik des Drucks spielerisch vertraut machen.
Nach einem Besuch der Ausstellung werden Stempel aus Kartoffeln ausgeschnitten und Servietten aus Stoff  bedruckt. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Für das museumspädagogische Angebot sind  ünf Euro pro Kind zu berappen, wobei die Kosten für das Material (z.B. Stoffservietten, Kartoffeln und Farben) inbegriffen sind. Die Anmeldungen ist erbeten unter der Telefonnummer 0451/122-4195.

Fit, gesund und schön in Lübeck!

  Fit, gesund und schön in Lübeck! Wer in Lübeck schön sein will, muss nicht lange suchen, denn allein 87 Kosmetikstudios sind in den neuen GelbenSeiten von Lübeck, Eutin zu finden. Außerdem warten 279 Friseurgeschäfte darauf, die Lübecker und Lübeckerinnen mit neuen Haar-Schnitten und -Farben trendy zu stylen. Und wer nicht nur schön, sondern auch gesund und fit sein möchte, findet reichlich Gelegenheit: Rund 139 Sportvereine mit 41.289 Mitgliedern gibt es in Lübeck. Dazu kommen noch einmal 5.142 Lübecker, die sich beim Betriebssport fit halten. Das bedeutet: rund 22 Prozent der 213.651 Einwohner Lübecks legen Wert auf sportliche Betätigung. Die beliebtesten Sportarten innerhalb der Vereine sind in Lübeck das Turnen, gefolgt von Fußball, Segeln, Handball und Tennis. Schlusslichter bilden Mitgliedschaften in den Sparten Jiu-Jitsu, Bahnengolf und Squash. Doch auch ohne Vereinszugehörigkeit sind die Möglichkeiten, sich fit und gesund zu halten, in Lübeck und Umgebung unendlich vielseitig: Ein Blick in die neuen GelbenSeiten Lübeck, Eutin, die der Verlag Dumrath & Fassnacht in Zusammenarbeit mit DeTeMedien in diesen Tagen herausgibt, genügt: Von A wie Angelbedarf über G wie Gymnastik bis Y wie Yoga – hier findet jede / jeder die Sportart, die zu ihm oder ihr passt. Das Verzeichnis ist kostenlos bis Ende September lang bei allen Postfilialen, Jet-Tankstellen und den Media Märkten in der Region erhältlich. Die aktuelle Ausgabe der GelbenSeiten ist aber natürlich nicht nur beim Thema Schönheit, Sport und Fitness hilfreich, sondern ebenso nützlich bei allen anderen Alltagsfragen. Ein umfangreicher Journalteil mit Behördenwegweiser, Stadtplänen und einem Sonderteil zum Thema Ausbildung & Beruf machen die GelbenSeiten zu einem echten Informationspool. Das Abholen lohnt sich also!September 2007Abdruck honorarfrei / Bildmotiv und Text sind digital verfügbar.Im Falle einer Veröffentlichung bedanken wir uns und würden uns über die Zusendung eines Belegexemplars sehr freuen.Pressestelle Dumrath & Fassnacht KG (GmbH & Co.)c/o MPR Dr. Muth Public Relations GmbHWarburgstraße 36, 20354 HamburgTelefon: (040) 42 92 40-0 / Fax: (040) 4 22 77 87info@mprdrmuth.de

Holstentor-Realschule bald Gemeinschaftsschule

Die Schulkonferenz beschloß in der vergangenen Woche mit 27:1 Stimmen, daß das Institut in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werden soll. Jetzt gilt es natürlich, den Marsch durch die bürokratischen Instanzen anzutreten.
Aber am Ende des Weges ist diese Schule dann, das kann man bereits jetzt mit Sicherheit behaupten, die erste Gemeinschaftsschule in Lübeck.

Nix los in der Clemensstraße? Aber vielleicht bald wieder!

Die Clemensstraße war bis vor einiger Zeit Lübecks Schmuddelecke. Puffs und Kneipen waren dort, und sonst gar nichts.
Die Etablissements dort haben eines nach dem anderen dicht gemacht, und nun ist da in der Tat rein gar nix mehr.
Das soll sich ändern.
Auf Anregung findiger Geschäftsleute plant die Stadt, aus der ehemaligen Rohrverlegungsmeile eine Szenestraße zu machen: Mit Künstlerateliers und In-Restaurants.
Das kann freilich noch ein wenig dauern. Einstweilen sind die meisten der Häuser dort renovierungsbedürftig.
Manche Etagen sind sogar total durchgebumst.

Süskind im Studio der Kammerspiele

Patrick Süskind wurde den Menschen im vergangenen Jahr deutlich in Erinnerung gebracht. Der Film „Das Parfüm“ nach seinem Roman wurde der erwartete Blockbuster. Leider ist der Film künstlerisch nicht annähernd so erfolgreich wie kommerziell.
Aber das ist ja kein Wunder, wenn man bedenkt, daß Tom Tykwer Regie führte.
Süskind seinerseits ist tatsächlich ausschließlich für diesen Roman bekannt.
Das respektable Monolog-Stück „Der Kontrabaß“ gilt es also neu zu entdecken, und es ist schön, daß die Kammerspiele den Lübeckern heute um 20.00 Uhr (Beckergrube 10-14) Gelegenheit dazu geben.

Big -Band-Sound in Lübeck

Und zwar heute abend um 20.00 Uhr in der Musik- und Kongreßhalle, Willy-Brandt-Allee 10.
Tom Gaebel und Band werden der Crowd einheizen. Endlich mal wieder guter alter Big-Band-Sound.
Das heißt ja nicht, daß man sich in nostalgischer Gemütlichkeit zurücklehnt.
Denn hört Euch mal einiges bei Fettes Brot oder gar Jay-Z an. Diese Gentlemen verwenden mit Vorliebe Big-Band-Samples.
Heute wird man diese Klänge nicht gesamplet, sondern gespielt zu Ohren bekommen.

NS-Demonstration am 31. März

Am 31. März wird es in Lübeck zu einer Demonstration von Nationalsozialisten kommen. Diese wollen an die Zerstörung Lübecks im Zweiten Weltkrieg erinnern.
Nebenbei bemerkt, Herrschaften: Was sind denn das für Weicheier? Als Rechte sind sie doch der Meinung, daß das Leben Kampf sei. Dann ist es zweifellos inkonsequent, darüber zu klagen, daß Deutschland bekämpft wurde.
Die Stadt Lübeck läßt die Nazis gewähren – sie hat lediglich ein paar Auflagen gemacht: Marschieren in geschlossenen Reihen sowie das Tragen von Bomberjacken und Springerstiefeln sind verboten.
Die Nazis werden übrigens vom Hautbahnhof zum Kohlmarkt gehen, dort eine Kundgebung abhalten und dann wieder zum Hauptbahnhof zurückkehren.
Auch eine Gegendemonstration ist angekündigt.
Immerhin wird die Polizei dafür sorgen, da sie sich nicht in die Quere kommen: Beide Gruppen sind räumlich hinreichend voneinander getrennt.

Late Night Shopping im Zwielicht

Lübeck ist in vielerlei Hinsicht Pionier. Das bedeutet aber nicht, daß die Stadt danach streben sollte, dies in allen Bereichen zu werden.
Zumindest für Schleswig-Holstein betritt Lübeck mit seinem Late Night Shopping-Angebot am kommenden Fritag Neuland. Bis um Mitternacht wird man dann in der Innenstadt einkaufen können, und nicht nur das. Weil das eben das erstemal der Fall sein wird, gibt es ein Rahmenprogramm mit Kleinkunst mit Musik.
Was soll nun aber das Ganze? Sicher, das gute alte Ladenschlußgesetz existiert nicht mehr, aber schon als die Ladenöffnungszeiten auf 20.00 Uhr ausgedehnt wurden, sind doch viele Geschäfte erstmal auf die Nase gefallen: Sie hielten ihre Geschäfte bis ans Limit geöffnet, mußten dann aber feststellen, daß nach 19.00 Uhr kaum ein Kunde mehr kommt.
Und das wird sich eben hier in verschärfter Form wiederholen. Vielleicht treibt ja die Neugier den einen oder anderen freitagnacht in die Geschäfte, aber mehr als Neugier und eben der Event-Charakter des Ganzen gibt es nicht, das für die Lübecker dort attraktiv sein könnte.
Ein in den meisten Geschäften der Innenstadt vollkommen offener Freitag wird sich nicht duchsetzen.

Die Politiker und das Mobiliar: Populismus in den Lübecker Nachrichten

Zitat aus den Lübecker Nachrichten vom 22. März (S. 16):

„Bei sozialen und kulturellen Einrichtungen spart die Stadt, aber 53.000 Euro für neues Mobiliar sind noch drin.“

Es geht um wirklich abgenutzte Möbel, die ersetzt werden MÜSSEN.
Der einzelne Lübecker zahlt dafür im Schnitt ca. 25 Cent.
Was die Lübecker Nachrichten da schreiben, ist der pure Populismus.

Der VfB und die Schulden

Soso, die Stadt ist also immer noch und immer wieder bereit, dem VfB seine Schulden zu stunden.
Dabei hat Bernd Möller, Abgeordneter der Grünen, zweifellos recht, wenn er eine Ungleichstellung der Vereine beklagt (man möchte eben von der Popularität des VfB profitieren).
Gehen wir noch einen Schritt weiter:
In diesem Fall ist die Stadt, die ja sonst oft wegen ihrer Schulden in den Schlagzeilen ist, Gläubiger – und als solcher sollte sie auf der fristgerechten Begleichung der Schulden bestehen.
Ds tut sie nicht, beklagt infolgedessen, daß sie kein Geld hat, und schließt das Kommunale Kino und das Mädchenhaus.
Gewiß, das ist ein wenig überspitzt, aber: Eine Bürgerschaft, die Institutionen schließt, welche der Allgemeinheit zugute gekommen sind – und gleichzeitig ein Entertainment-Unternehmen, wie der VfB eines ist aushält, macht sich unglaubwürdig.

Pflegeheim Haus Nazareth – da ist was los

Seit 2001 knistert es zwischen den Betreibern des Pflegeheims Haus Nazareth und seinen 150 Lohnabhängigen. Erst jetzt aber gehen diese mit ihrer Forderung nach tariflichen Löhnen, die von ver.di unterstützt wird, an die Öffentlichkeit.
Das Unternehmen gibt sich empört.
Die Löhne will es ausschließlich innerbetrieblich regeln, und die Feststellung von ver.di, die Unternehmensleitung setze die Lohnabhängigen unter Druck, hält diese für eine ungebührliche Einmischung.

Ob man da vielleicht mal prüfen sollte, ob diese Art von Unternehmensleitung den Straftatbestand der Sittenwidrigkeit erfüllt?

Fraederichs´ Spruch

Mehrfach berichteten die Lübecker Nachrichten über einen angeblich sexistischen Spruch des Bürgerschaftsabgeordneten Fraederichs und seine Folgen.
In den meisten dieser Artikel wird aber der Stein des Anstoßes nicht erwähnt. Das ist entweder unprofessionell oder übertrieben schamhaft. Oder Ergebnis politischen Kalküls.

In der Ausgabe vom 22. März immerhin war das Zitat zu finden. Laut Astrid Stadthaus-Panissie, einem der beiden Opfer des Ausspruchs, sagte der Mann:

„Ihr seid doch nur in der Bürgerschaft, weil Ihr Titten habt.“
Diese Äußerung nun also ist es, die allenthalben als sexistisch bezeichnet wird.
Aber ist sie das tatsächlich?
Um das beurteilen zu können, müssen wir uns zwei Dinge klarmachen.
1. Was ist Sexismus?
Sexismus ist (dem Rassismus entsprechend) die Auffassung, zwischen Männern und Frauen bestehe ein Wertunterschied, aus dem sich ein Rangunterschied ergeben müsse.
Sexismus wird oft mit Obszönität verwechselt. Wir werden zu überprüfen haben, ob das auch im Fall dieses Ausspruchs so ist.

2. Was bedeutet der Ausspruch?
Zwei Bedeutungen sind möglich:
a) Ihr habt Eure weiblichen Reize eingesetzt und seid aufgrund dieser in die Bürgerschaft gewählt worden.
b) Frauen habe es grundsätzlich leichter als Männer, in die Bürgerschaft gewählt zu werden. Die angesprochenen Frauen sind nicht hinreichend qualifiziert.

Keine der beiden Varianten läßt ohne weiteres auf Sexismus schließen.
Es ist hier also tatsächlich Sexismus mit Obszönität verwechselt worden.

Was sagt Christian Risch über das Netz Ost?

Am 22. März erschien in den Lübecker Nachrichten ein Kommentar eines Christian Risch über das Netz Ost.
Wir zitieren:

„Es ist gar nicht lange her, da rumpelten Züge mit alten Schmuddelwaggons zwischen Hamburg und Lübeck hin und her. Diese Zumutung für alle Pendler ist noch in frischer Erinnerung. Seit kurzem aber tut sich viel Erfreuliches im `Netz Ost´: Die Regionalbahn setzt moderne Doppelstockwagen ein, DB-Chef Hartmut Mehdorn setzte höchstdelbst den ersten Masten für die Elektrifizierung, bald gibt es auch eine ICE-Verbindung nach Berlin. Zufall oder Kalkül?“

Mehdorn setzte übrigens nicht den ersten Masten, sondern den ersten Mast.
Weiter im Text:

„Klar ist: Angesichts dieser Verbesserungen wäre es eine Sensation gewesen, wenn nicht die DB-Tochter Regionalbahn Schleswig-Holstein den Zuschalg für den Betrieb ab 2009 erhalten hätte, wenn die DB mit viel Geld vom Bund die Strecke ausgebaut hätte, um dann ihre Konkurrenz darauf fahren zu lassen.“

Das Komma vor dem zweiten „wenn“ ist falsch und führt zu Mißverständnissen.
Mit einem Gedankenstrich käme man der Sache näher. Am besten aber wäre es, die ganze Konstruktion zu ändern.
Dieser Risch hat eben große Prbleme mit der Sprache, folglich mit dem Denken.

Sabine Latzel revisited

Wer ist die Beste, die Schönste, die Knuffigste bei den Lübecker Nachrichten?
Natürlich Sabine Latzel, und um das zu belegen, wollen wir aus ihrer Kolumne vom 25. März zitieren:

„Da sage noch mal einer, Männer der Faust verstünden nichts von Kunst: Henry Maske, reaktivierter Profiboxer, lässt sich bei seiner Rückkehr in den Ring von Multitalent Armin Mueller-Stahl stärken. Beziehungsweise von einem Bild Mueller-Stahls: Es heißt ´Zwei aufsteigende Pferde` und soll den Mantel zieren,in dem Maske am 31. März in die Münchner Olympiahalle Einzug hält, wo er gegen Virgil Hill antreten will. Maske habe sich ausdrücklich eine Werk Mueller-Stahls gewünscht, berichtet Frank Thomas Gaulin vom Lübecker Kunsthaus, der 50 Lithografien des Bildes – signiert von Maske und Mueller-Stahl – im Sortiment hat. `Einmal Kämpfer, immer Kämpfer, im Sport wie im künstlerischen Leben`, soll Mueller-Stahl den Wunsch Maskes kommentiert haben. Der Mantel soll später versteigert werden, zugunsten von Maskes Stiftung `Place for Kids´ – und zwar unabhängig vom Ausgang des Kampfes.“

Ich will nicht auf alle Subtilitäten dieser Passage hinweisen. Aber, Herrschaften, es überträgt sich darin – das muß doch mal gesagt werden – eine Vitalität, die ihregleichen sucht. Jede Zeile atmet die Zartheit, Keßheit und Intelligenz der Verfasserin.
Ich bin begeistert.

Aktion Sauberes Lübeck

Das kann man öfter mal machen: Ende letzter Woche waren nach Informationen der Lübecker Nachrichten 1600 Freiwillige unterwegs (Männer, Frauen, Jugendliche und vor allem Kinder), um Lübeck vom Müll zu befreien. 30 Tonnen Müll sollen sie dabei gesammelt haben. Das halte ich zwar für ein wenig hoch gegriffen, aber die Aktion ist dennoch löblich.

Henschel im Gesamtvorstand der Landsmannschaft Schlesien

Jüngst wurde Gerhard Henschel in den Gesamtvorstand der Landsmannschaft Schlesien Lübeck gewählt.
Was denn, werden einige fragen, DER Gerhard Henschel, der vor einiger Zeit ein gegen die Bild-Zeitung gerichtetes Buch veröffentlichte?
Na, die Frage ist doch wohl nicht ernst gemeit.
Der Gerhard Henschel hält sich von derart rechtsreaktionär-revanchistischen Organisationen natürlich fern.
Es ist nur eine zufällige Namensgleichheit.

LRK feiert sein hundertjähriges Bestehen

Der traditionsreiche Lübecker Ruderklub (LRK) feiert in diesen Tagen sein hundertjähriges Bestehen. Lübeck-Blog gratuliert recht herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg.
Wir wollen auch nicht versäumen, darauf hinzuweisen, daß Rudern nicht nur gesund ist (auch wegen der Ausübung des Sports an der frischen Luft) und fit macht, sondern daß ein guter Ruderschlag auch dazu führt, daß man Schlag bei den Frauen hat.
Wie das kommt?
Ganz einfach: Rudern stärkt die Oberarm- und Schultermuskulatur. Mit anderen Worten: Rudern macht ein breites Kreuz. Und ein breites Kreuz signalisiert Frauen, daß sie bei dem betreffenden Mann gut aufgehoben, gut geschützt sind.
Daher macht Rudern Männer attraktiver.
Also, Leute, verbessert Eure Chancen, indem Ihr dem LRK beitretet.

Marion Kirschke – die tut was

Im Zuge der unseligen Spardebatte wurden die finanziellen Mittel der Stadt für die Volkshochschule auf die Hälfte eingeschrumpft, nachdem man sich einige Angebote herausgepickt und diese populistisch als Luxuskurse gebrandmarkt hatte.
Aber die Volkshochschule existiert fort, und es gelingt ihr nach wie vor, ein attraktives Angebot zusammenzustellen.
Und wem ist das zu verdanken?
Natürlich der Intelligenz und dem Engagement ihrer Leiterin, Marion Kirschke, einer feinherben Schönheit mit liebenswürdigen, schönen, nußfarbenen Augen und formvollendeter Nasolabialfalte.
Dieser Frau werden Besucher der VHS auch in Zukunft vertrauen können.

Decken Lübecker Nachrichten Oliver Fraederich?

Aus den Lübecker Nachrichten erfahren wir, daß der Bürgerschaftsabgeordnete Oliver Fraederich vor einiger Zeit etwas Sexistisches gesagt habe und daß das nun skandalisiert werde.
Drei Artikel habe ich nun in kurzer Folge in den LN darüber gelesen, den letzten in der Ausgabe vom 25. März auf Seit 25, und in jedem dieser Artikel wurden lediglich Reaktionen auf seinen Ausfall beschrieben resp. zitiert. Die Sache selbst blieb unzitiert.
Es ist dort überdies, bezogen auf den Grund des Ärgers, von einem „Macho-Spruch“ die Rede.
Man hat den Eindruck, daß die LN das Vergehen des CDU-Mannes so weit wie möglich verbergen, und wo das nicht mehr möglich ist, verharmlosen.
„Macho-Spruch“ soll heißen: Ist doch nur so dahingesagt, legt doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
Das Ganze scheint also ein deutliches Beispiel für die CDU-Freundlichkeit dieser „überparteilichen, unabhängigen“ Publikation zu sein. Und eines für ihr mangelndes Geschick, denn begabte Journalisten würden sich nicht so einfach verraten.

Was sagt Josehine von Zastrow über Sünnewolds Initiative?

Folgendes, und zwar in einem Komentar der Kieler Nachrichten vom 25. März:

„Die ´Trave´ verkaufen? Kein neuer Vorschlag. Man kann die unvermeidlichen Reflexe schon jetzt vorhersagen.“

Das ist ja kein Wunder, wenn sie unvermeidlich sind, nicht wahr, Frau Zastrow?
Verzeihung, VON Zastrow.
Weiter im Text:

„Doch das Modell von Peter Sünnewold hat es verdient, genauer unter die Lupe genommen zu werden – bevor es in der Luft zerrissen und in die Tonne getreten wird.“

So, das ist also auch unvermeidlich. Aber warum soll man es dann erst unter die Lupe nehmen?
Aus reinem Forscherinteresse?

„Es klingt zwar kompliziert, die städtische Grundstücksgesellschaft aufzumotzen …“

Nee, klingt nich kompliziert, klingt unheimlich beknackt.

„Und es ist zu streiten darüber, ob die `Trave´ überhaupt verkauft werden soll. Doch – und das ist bitter genug – es ist der allerste Vorschlag aus der 50 Köpfe zählenden Bürgerschaft, der sich effizient mit der Lübecker Haushaltssanierung beschäftigt. Jenseits von ein paar tausend Euro.“

Da immerhin hat sie wohl recht.
Allerdings haben sich die Lübecker Nachrichten mit Feuereifer daran beteiligt, den Verschuldungsteufel an die Wand zu malen. Auch das natürlich ein Mittel des Sozialabbaus.

Osterfrühstück in der Marienkirche

Am Ostermontag locken die Pfaffen die Leute mit Brötchen und Kaffee in die Marienkirche.
Osterfrühstück nennt sich das.
Tja, die Menschenfischer wissen, was zu tun ist.
Also seid auf der Hut!
Laßt Euch nicht fangen!
Diese Warnung gilt natürlich nicht für die, die resistent sind.
Es gibt da ja einige Spezis, die sonntagmorgens in die Kirche gehen und sagen:
„Lieber Abendmahl als gar nix to supen.“
Diese Menschen haben meinen ganzen Respekt.

Was hat es mit der Bahn auf sich, die Pendler aus dem Eurocity wirft, was sagt Fetköter dazu, und was sage ich wiederum dazu?

Das ist doch mal eine griffige Überschrift, nicht wahr?
Aber zur Sache: Ein Lars Fetköter schreibt in den Lübecker Nachrichten vom 24. März einen Kommentar, in dem es heißt:

„“Die Bahn war drauf und dran, in die Herzen der Lübecker zu fahren.“

Kann man sich Brutaleres vorstellen?

„Die elektrische Oberleitung nach Hamburg wird verlegt,der Hauptbahnhof wird zum sanierten Schmuckstück, und Lübeck soll sogar ICE-Haltestelle werden. So sah der Fahrplan vor einer Woche aus.
Vor drei Tagen dann das Signal, die DB-Tochter Regionalbahn dürfe die Lübecker Strecken bis 2019 betreiben. Und jetzt, wo die Ausschreibung gewonnen scheint, kehrt der Konzern wieder den alten Staatbetrieb heraus: In Lübeck dürfen Pendler nicht mehr in den Eurocity von Hamburg nach Kopenhagen zusteigen. Vielleicht dürfen sie es auch, da fährt der Bahnsprecher einen Schlingerkurs, aber auf den Schildern steht `Halt nur zum Aussteigen`, zumindest ab 1. April.“

Lars Fetköter hat recht: Das ist offenbar kein Aprilscherz. Und es ist nichts als ein Zeichen für mangelnde Flexibilität sowie für die Kundenferne der Bahn.

Ratten vs. Alpha Dog

Heute um 20.00 Uhr bringen die Kammerspiele (Beckergrube 10-14) „Die Ratten“ von Gerhardt Hauptmann.
Wahrscheinlich wrden die meisten, die dort sind, gezwungenermaßen anwesend sein.
Ich meine damit Schüler, die mit so etwas getriezt werden und dann eine Woche später darüber eine Klassenarbeit oder Klausur schreiben müssen.
Lehrer aber, die mehr von Kunst verstehen, nehmen ihre Klasse ins Kino mit, wo sie sich dann gemeinsam den Film „Alpha Dog“ von Nick Cassavates ansehen.
Aber das dürfte leider die Ausnahme sein.